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Warum heißt der Soul Rabbi eigentlich Soul Rabbi? Weil er so begeistert von Soul und Funk ist, dass er am liebsten die ganze Welt bekehren würde – was er jahrelang nur mit flammenden Reden versuchte. „Du klingst ja wie ein Rabbi“, meinte dann mal jemand – und da war es passiert. Der Soul Rabbi ließ seinen Worten Taten folgen: Seine Liebe zum Soul, die tiefe Überzeugung, dass Musik den Menschen und die Welt ändern kann, und das sanfte Drängen einiger Freunde haben den Soul Rabbi Anfang der 90er dazu gebracht, als DJ auf Soul-Mission zu gehen und seine Schätze mit der Welt zu teilen. Doch eigentlich ist der Mann schon viel länger unterwegs in Sachen Musik…

Die musikalische Reise des Soul Rabbi begann in den 70er Jahren in Frankfurt. Es war die Zeit der Hausbesetzungen, der Außerparlamentarischen Opposition, der Neuen Frankfurter Schule und der Ton Steine Scherben. Als Sänger und Live-Musiker in verschiedenen Bands machte Michael Müller (wie er damals noch hieß) mit Auftritten in der „Batschkapp“, im „Athers Pub“ und natürlich der Fußgänger-Zone „Die Zeile“ Furore. Das Motto der Zeit: Rock & Drugs & Äppelwoi!

Die Kraft des Soul der 60er und 70er Jahre in all seinen Varianten – Sweet Soul, Nothern Soul, Funk, Afro-Funk, Jazz, Latin und Bosa-Nova – trieb ihn dann Anfang der 90er Jahre hinter die Plattenteller. Seither ist er als DJ unterwegs, um die Welt ein bisschen zu verschönern – natürlich ausschließlich mit meist ultra-raren Vinyl-Originalen.

Seine Homebase ist Wuppertal und das Bergische Land: Hier war und ist er regelmäßig in den besten Clubs zu erleben: Börse, Pavillon, U-Club, Maxim, Ada, Zweistein und heute vor allem im 45rpm – wo er mindestens einmal im Monat freitags „dreht“. Doch die seelenheilende und glücklichmachende Botschaft des Soul Rabbi wird auch jenseits der Berge erhört: Ob Köln (legendär: Schmuckkästchen, Stadtgarten, Haus der Filme, Blue Note), Düsseldorf (Unique-Club), München (Muffat-Halle), Bremen (Lila Eule, Blue-Moon-Bar) oder auch grenzüberschreitend in Belgien und den Niederlanden (wo er etwa im Café von Roy Vogels – dem legendären holländischen Jazz-Schlagzeuger – gastierte): Wo Soul Rabbi hinkommt, sind volle Tanzflächen mit glücklich verschwitzten Menschen garantiert.

Wegbegleiter auf seiner Mission waren und sind DJs wie die englische Soul-Legende Keb Darge, Jazzanova aus Berlin, Henry Storch (Unique), JoJo Altevogt (Ex-Groove Attack, heute Headtric/Madrid), Guido Halfmann (Jazz thing/45rpm) und viele andere, die den Soul-Sound des Soul Rabbi mit ihren speziellen Flavours würzen.

Auch DJ-Gigs mit Live-Bands wie dem Xaver Fischer Trio und dem grandiosen Hammond-Quäler Reuben Wilson sind in seiner Biografie verzeichnet. Zur Zeit gibt Soul Rabbi in ganz Europa Gastspiele mit einer der besten Jazzbands aus den Niederlanden: Monsieur Dubois (die dieses Jahr auch auf dem North Sea Jazz Festival zu hören waren). Soul überwindet eben alle Grenzen.

Soul Rabbi ist einer der wenigen DJs, für die Soul ein Lebensstil ist – und keine Mode, auf die man auf- und dann wieder abspringt. Er liebt seine Musik, und er will, dass auch andere sie lieben. Und seine Mission ist erfolgreich: 18-Jährige, die Namen wie James Brown, Joe Tex oder Aretha Franklin noch nie gehört haben, begeistern sich für die Musik des Soul Rabbi genau so wie 40-jährige Rare-Groove-Spezialisten. Die Reise des Soul Rabbi geht weiter – und führt vielleicht bald auch in eure Stadt.